JOY - Juniors of the Year 2012 - Die IT-Ausbildungs-Kampagne
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IT-Ausbildung

IT-Ausbildung - ganz nah an der Praxis

IT-Ausbildung als Alternative zum Studium

In vielen Bereichen ist eine Ausbildung mittlerweile eine sehr gute Alternative zum Studium. Die Gründe hierfür liegen auf der Hand: Wer eine Ausbildung macht, sammelt damit bereits erste Berufserfahrung, verdient von Anfang an Geld, ist nah an der Praxis und hat in der Regel gute Chancen, nach Abschluss der Ausbildung in seinem Unternehmen weiterbeschäftigt zu werden. Und wer doch noch studieren möchte, hat dazu anschließend immer noch die Gelegenheit. Denn eine Ausbildung dauert meist nicht länger als drei Jahre.

In einer vom Bundesfamilienministerium geförderten, aktuellen Studie zum Thema „Frauen und Männer in IT-Ausbildung und -Beruf“ gaben mehr als 75 Prozent der Befragten an, dass ihnen ihre Ausbildung gut oder sogar sehr gut gefällt. Gründe für die hohe Zufriedenheit sind vor allem der gute soziale Umgang in den Betrieben, herausragende Teamarbeit und abwechslungsreiche Aufgaben. Wer in einem Betrieb eine Ausbildung macht, wird nämlich in der Regel schnell mit praktischen Aufgaben im Unternehmen selber oder beim Kunden betraut. Aber ohne ein gewisses Maß an Theorie geht es auch hier nicht.

IT-System-Elektroniker/-innen und Fachinformatiker/-innen sind eher technisch ausgerichtet, während IT-System- und Informatikkaufleute einen kaufmännischen Schwerpunkt haben. Bei jeder IT-Ausbildung ist aber der Erwerb von Basiswissen in den Bereichen Informatik, Betriebswirtschaft und Elektrotechnik Pflicht. Auch Kenntnisse über Kunden- und Marktbeziehungen sowie Präsentationstechniken gehören zum Stoff. Vermittelt wird das Ganze in der Regel im Rahmen einer dualen Ausbildung, also im Betrieb und an einem Berufskolleg. In Dortmund gehen IT-Azubis einen Tag pro Woche zum Berufskolleg, wo die Grundlagen erklärt werden. Gelegentlich kommen auch mal ein paar Tage Blockunterricht dazu. Dann werden im Projektlabor Aufgaben gelöst, die sich an die Geschäftsprozesse im Unternehmen anlehnen. Wenn die Abschlussprüfung ansteht, müssen die Azubis zeigen, was sie können, und eigenständig eine Projektarbeit durchführen.

Und wer kann sich für eine IT-Ausbildung bewerben? Im Grunde jeder, der das Abitur, einen Real- oder Hauptschulabschluss hat. Allerdings haben Abiturienten die besten Chancen. Von Vorteil sind im Allgemeinen auch spezielle Vorkenntnisse. Wer sich noch nie mit einem Computer beschäftigt hat, sollte sich lieber nicht für eine IT-Ausbildung bewerben.

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